Die Anzahl der Einbrüche ist drastisch gestiegen und es wird nicht weniger, man hört es täglich in den Nachrichten, oder liest es in der Zeitung. Da wird es Zeit über den Einbau einer Alarmanlage nachzudenken, um sein Eigenheim zu schützen vor ungebetenen Besuchern.
Doch wo fange ich an, welche Alarmanlage ist für mich geeignet, welche sicher für meine Bedürfnisse, welche einfach zu bedienen?
Hier sollte man sich verschiedene Anbieter anschauen und sich die einzelnen Anlagen auch vorführen lassen, es gibt zudem starke Preisschwankungen, die Alarmanlage sollte ja nicht teurer sein als das Hab und Gut das sie zu beschützen hat.
Es gibt verkabelte Anlagen oder Funkgesteuerte, die Verkabelten sind zwar gegen Funkstörungen resistent, aber wenn man nicht beim Bau des Eigenheimes gleich darauf geachtet hat, dann kann eine nachträgliche Verkabelung durchaus schon mal sehr teuer werden.
Die meisten Anbieter haben aus genau diesem Grund auch funkgesteuerte Anlagen.
Gute bis sehr gute Anbieter verfügen über ein geprüftes Zertifikat, das die Anlage als getestet und gut befunden ausgibt. ( VSÖ für Österreich und VDS für Deutschland ) Dieses Siegel kann bei vielen Versicherungen zu einer Ermäßigung bei der Jahresprämie führen, fragen sie nach, oft empfehlen die Versicherungen auch bestimmte Anbieter das macht dann die Suche nach der richtigen ein wenig leichter.
Wichtig ist ebenfall die Einführung in den Umgang mit der Anlage, denn die beste Anlage nutzt nichts, wenn sie nicht richtig bedient wird, und es schütze ebenso vor ungewollten Fehlalarmen.
Ebenfalls überlegen sollte man ob es eine Anlage mit akustischem Signal, optischem Signal oder stiller Alarm sein sollte.
Der stille Alarm eignet sich eher für Banken oder große Anlagen, um der Polizei Zeit zu geben den Einbrecher „in flagrante“ zu erwischen.
Der akustische Alarm, hier ertönt ein lauter Ton, der die Aufmerksamkeit der Umwelt auf sich ziehen soll und gleichzeitig die Wirkung hat den Einbrecher in die Flucht zu schlagen, was im günstigsten Fall den Einbruch verhindert, aber auf jeden Fall den Schaden reduziert, weil es den Einbrecher vor seiner Tat abschreckt. Allerdings hat es den Nachteil dass sich diese Anlage wegen Lärmbelästigung nach 180 Sekunden alleine abschalten muss, zumindest außerhalb, innerhalb des Hauses kann der Dauerton bis zum manuellen Abschalten erfolgen.
Der optische Alarm ist eher wie der stille Alarm nur dazugedacht, die Umgebung aufmerksam zu machen ohne den Täter abzuschrecken.
Es sollte auf jeden Fall eine Überfallmeldeanlage integriert sein, die bei auslösen des Alarmes sofort bzw. nach einer kurzen Wartezeit wegen Fehlalarm, die Polizei verständigt.
Der Preis ist heute auch nicht mehr abschrecken, es gibt vielfältige Anbieter und preislich ist hier für jeden Haushalt und jedes Haus etwas dabei.
Die Anlagen sind auch nicht mehr so groß oder stören die Optik, oft gibt es nur eine kleine Anlage zur Steuerung alles andere wird verdeckt installiert und ist somit für das normale Auge nicht zu sehen.
Es ist nur ein kurzer Aufwand, ein wenig Zeit nötig um sein Hab und Gut vor Einbrechern zu sichern.
Die richtige Alarmanlage sorgt also für größtmöglichen Schutz im Eigenheim und jeder sollte sich darüber Gedanken machen wie gut seine Sicherheit gewährleistet ist.