Funkalarmanlagen vs. drahtgebundene Alarmanlagen

von Markus am 17. November 2008

Die Alarmanlage ist die wahrscheinlich wirksamste Vorkehrung gegen Einbruch. Richtig eingesetzt machen sie es den Kriminellen schwer. Der Wohnungs- oder Hausbesitzer muss sich beim Kauf grundsätzlich zwischen zwei Arten der Alarmanlagen entscheiden. Entweder er nimmt die Funkalarmanlage oder erwirbt ein drahtgebundenes Alarmgerät.

Wie der Name schon sagt gibt es bei der Funkalarmanlage keine Kabel mehr. Die einzelnen Melder und Sensoren sind via Funksignal mit der Alarmzentrale im Schutzobjekt verbunden. Für einen nachträglichen Einbau in einem Haus, einer Wohnung oder einer Firma, sind die funkbetriebenen Geräte die beste Lösung. Keine Kabel bedeuten keine nachträglichen Stemmarbeiten und keinen Schmutz. Bei Mietwohnungen gehen diese Alarmeinlagen beim Auszug einfach mit. Die Geräte können meist flexibel eingesetzt, verändert oder erweitert werden. Die Funkalarmanlage wird in der Regel mit langlebigen Batterien oder Akkus betrieben. Je nach Gerät schwankt der Batterieverbrauch. Die meisten Geräte weisen den Haus- oder Wohnungsbesitzer aber darauf hin, wenn die Batterien gewechselt werden müssen. Einen nicht zu unterschätzenden Vorteil bietet diese externe Stromversorgung der Geräte nebenbei. Bei einem Stromausfall oder bei Manipulationen an der Stromversorgung läuft die Anlage weiter.

Im Falle der Alarmauslösung wird von der Alarmzentrale im Schutzobjekt ein Funksignal auf 2 verschiedenen Frequenzen an die betreffenden Stellen weitergeleitet. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass ein „normaler“ Einbrecher dieses Signal stören kann. Aber auszuschließen ist es nicht. Da das Signal aber auf 2 Frequenzen gesendet wird, kann eine komplette Signalstörung ausgeschlossen werden. Einige Geräte erkennen selbst den Versuch der Signalstörung und lösen Alarm aus.

Es gibt einige wichtige Punkte, die man beim Kauf von drahtlosen Alarmanlagen beachten sollte. So ist eine zuverlässige Funkübertragung ein Muss für eine funktionierende Alarmanlage. Viele der qualitativ hochwertigen Produkte haben ihre Antenne außen am Gerät angebracht bzw. haben 2 Antennen am Gerät installiert. Eine einfache Bedienung ist ebenso wichtig wie eine langjährige Batterieversorgung. Ein gewisses Kundenservice ist, wie überall, auch bei den Alarmanlagen kein Nachteil. Viele der Alarmanlagenfirmen kommen zu Ihnen nach Hause. Nach den Aufteilungen der Räume und der Beschaffenheit in der Wohnung oder im Haus sucht der Kundenberater die richtige Anlage für sie aus.

Bei den drahtgebundenen Anlagen liegt der große Vorteil auf der Hand. Die geringen Anschaffungskosten. Besonders bei der Rohbau- oder der Renovierungsphase des Schutzobjekts ist der Einbau problemlos. Sind leere Rohre oder Kabelschächte vorhanden sind auch keine Stemmarbeiten notwendig. Ein weiterer Vorteil ist, dass die zur Anlage gehörenden Melder und Sensoren kleiner sind. Bei einer Funkalarmanlage muss jeder Melder mit einem eigenen Funksender ausgerüstet sein. Dies ist bei der drahtgebundenen Alarmanlage nicht erforderlich sodass eine kleinere Bauart der Komponenten möglich ist. Dadurch fallen die Melder und Sensoren auch kaum auf und sind daher äußerst unauffällig.

Diese Art der Anlage wird häufig bei der Überwachung von zahlreichen Räumen oder einem großflächigem Areal eingesetzt. Die Kosten einer Funkalarmanlage für große Flächen würden um ein Vielfaches höher sein.
Ganz egal welche Art man bevorzugt. Der Einsatz einer Alarmanlage kann nicht falsch sein. Dem Kriminellen wird seine Arbeit erschwert und seine Chancen ins Gefängnis zu wandern sind durch diese technischen Geräte massiv gestiegen.

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