von Administrator am 7. Oktober 2009
Man hat die Qual der Wahl – drahtgebundene, man möchte fast sagen, klassische Alarmanlagen oder Funkalarmanlagen – welcher Technologie vertraut man sein Hab und Gut an?
Diese Entscheidung ist nicht bloß eine Kostenfrage, sondern auch eine Frage des Vertrauens, denn wie steht es mit der Sicherheit von Funkalarmanlagen – können die drahtlosen Alleskönner bei der Sicherheit mit einer verdrahteten Alarmanlage mithalten?
In der Regel ja, kann man auf einschlägigen Fachportalen nachlesen. Durch andauernde Kommunikation mit den Außenstellen, kann die Zentrale einer drahtlosen Alarmanlage feststellen, dass die Funkverbindung gestört ist und je nach Einstellung Alarm auslösen. Meistens haben die Alarmzentralen einstellbare Zeitwerte, damit es bei kleineren Störungen nicht zu Fehlalarmen kommt.
Die Frage nach der Kommunikationstechnologie (Funk oder Draht) kann auch durch den Zeitpunkt des Einbaus der Alarmanlage beantwortet werden. Wird ein Neubau geplant, dann bietet sich die Verkabelung an, da man in diesem Fall sowohl verkabelte als auch drahtlose Alarmanlagen einsetzen kann. Kabelschächte erleichtern die Arbeit und gehören heute im modernen Hausbau fast zum Standard.
Der Trend geht jedoch ungeachtet dessen, ob ein Neubau entsteht oder ein bestehendes Einfamilienhaus mit einer Alarmanlage nachgerüstet wird, klar in Richtung Funk. Bequem ist die flexible Art der Installationsmöglichkeiten – jedes noch so kleine Fenster am Dachboden oder Hinterzimmer kann dank der ausgezeichneten Reichweiten von Funkalarmanlagen heutzutage abgesichert werden.
Über Nebeneffekte der Funkstrahlung gibt es derzeit keine warnenden Studienergebnisse, zu schwach sind die im Megahertz (MHz) sendenden Geräte als das eine Gefahr von ihnen ausgehen könnte.
Die Empfehlung von topsicherheit.at lautet daher zusammenfassend: sehen sie sich eine Funk-Alarmanlage an, bevor Sie den Einbau einer teureren kabelgebundenen Sicherheitslösung in Betracht ziehen.
Noch ein kleiner Tipp: in vielen Bundesländern gibt es Förderungen für die Errichtung von Alarmanlagen: http://www.noel.gv.at/Bauen-Wohnen/Wohnen/Sicheres-Wohnen-.wai.html
von Administrator am 22. Mai 2009
Ein bisschen Sicherheit für Haus und Familie wünscht sich jeder irgendwie.
Wenn man nach den Statistiken geht, dann wird in Deutschland alle zwei Minuten ein Einbruch verübt. Der scheinbar, beruhigende Gedanke „es trifft doch nur die Anderen“ wird letztlich dann zum Irrglauben, wenn in die eigene Wohnung eingebrochen wurde. Spätestens jetzt wird das eigene Hab und Gut mit Alarmanlagen abgesichert, ist die Montage solcher Anlagen doch mit großem Aufwand zu bewerkstelligen. Es müssen Löcher gebohrt und Leitungen quer durchs Haus verlegt werden, zu jeder Tür und jedem einzelnen Fenster. Aber das muss schon lange nicht mehr so kompliziert sein.
Seit einigen Jahren schon gibt es auch Alarmanlagen die nicht verdrahtet werden müssen, bei denen also der große Aufwandsfaktor weg fällt. Funkalarmanlagen nennen sich diese.
Es gibt sie mittlerweile von vielen Herstellern und sie stehen ihren „älteren Brüdern“, den verdrahtbaren Anlagen, in nichts mehr nach.
Installiert werden können diese Funkanlagen denkbar einfach. Einen sicheren Ort für die Zentrale gefunden, wird diese dort angebracht.
Für die sogenannte „Außenhautüberwachung“ werden überall da Melder angebracht wo ein potentieller Eindringling nach innen kann. Dies können z. B. Fenster, Kellerfenster und Türen sein.
Für diesen Anwendungszweck gibt es die sogenannten „Tür-/Fenstermelder“. Diese bestehen aus zwei Teilen. Ein Teil wird auf den Tür- oder Fensterrahmen aufgebracht. Der zweite Teil an Tür und Fenster selbst. Wird nun gewaltsam versucht Fenster oder Tür zu öffnen, geben diese Melder ein Signal an die Zentrale weiter und diese löst einen Alarm aus und/oder ruft bei Bedarf eine bestimmte Telefonnummer an (mehr dazu weiter unten).
Übrigens sind Melder für Funkanlagen für den Batteriebetrieb gedacht (eine Leitungsverlegung fällt also weg). Die Batterien der einzelnen Melder haben, je nach Anlage, eine Lebensdauer von 12 Monaten bis zu 5 Jahren.
Wer jetzt Angst hat, der Übeltäter kann einfach die Scheibe einschlagen statt das Fenster aus den Angeln zu heben, der mag auch hier beruhigt sein. Für diesen Fall gibt es die „Glasbruchsensoren“. Diese kleinen unscheinbaren Komponenten werden am Rand der Scheibe aufgeklebt und lösen bei Erschütterung (bei Einschlag des Fensters) aus.
Auch für die Überwachung der Räume selbst ist gesorgt. Für diesen Fall kommen „Bewegungsmelder“ zum Einsatz. Diese können, wie der Name bereits verrät, Bewegungen erkennen. So kann niemand mehr unerlaubt durch die Wohnung wandern.
Bewegungsmelder gibt es in verschiedenen Ausführungen.
- Die einfachen von Ihnen reagieren auf Wärmedifferenzen. Ein Mensch hat gegenüber seiner Umgebung eine andere Temperatur, dies kann vom Melder erfasst werden. Da diese Melder nur Wärmedifferenzen erkennen können, kann es hier auch mal zu Fehlalarmen kommen, wenn z. B. Ein Luftzug vom Melder erfasst wird.
- Für diesen Fall gibt es Melder, die eine Sicherheitsstufe nach oben gehen und zusätzlich zur Wärmeerkennung mit Ultraschall arbeiten. So werden Falschauslösungen gänzlich ausgeschlossen.
- Es gibt auch Melder die zwischen Mensch und Tier unterscheiden können. Diese Melder sind für Haustierhalter unentbehrlich.
Bewegungsmelder können an Wänden oder an Decken angebracht werden.
Für die zusätzliche Sicherheit bitten die meisten Funksysteme auch die Möglichkeit, Rauchmelder und/oder Wassermelder in das System mit einzubringen.
Dann kann auch bei Feuerausbruch oder Wassereinbruch ein Alarm abgegeben werden.
Falls es mal für die jeweilige Funkanlage bestimmte spezielle Melder nicht gibt, dann ist dies kein großes Problem. Die meisten Anlagen verfügen (als kleines Extra sozusagen) über die Möglichkeit zum Anschluss von verdrahtbaren Meldern.
Was genau macht aber nun eine Anlage wenn ein Alarm erfasst wurde?
In diesem Fall stehen dem Anwender mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.
Ein Alarm kann über eine Sirene abgegeben werden und auch über ein entsprechendes Telefonwahlgerät kann eine Telefonnummer angewählt oder ein Sicherheitsdienst benachrichtigt werden.
Bei Bedarf kann der Alarm auch still erfolgen. So wird dann z.B. nur eine Telefonnummer angewählt.
Die An- und Abschaltung der Anlage selbst kann über die Eingabe eines Sicherheitscodes, einer Fernbedienung oder eines Schlüsselschalters erfolgen.
Dies alles sind aber nur die Grundeigenschaften der Funkalarmanlagen. Je nach Anlage und Hersteller werden hier noch weitaus mehr Funktionen angeboten.